Ers­ter kli­ma­neu­tra­ler Cam­pus in Deutsch­land: Start­schuss für den „Cube One“ der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Nürnberg

Am 18. Novem­ber wur­de der Grund­stein des ers­ten Gebäu­des der neu gegrün­de­ten Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Nürn­berg gelegt. Mit dabei war auch der Baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder.

Novem­ber 2022 – Ein klei­ner Stein mit gro­ßer Wir­kung: Mit­te Novem­ber wur­de in Nürn­berg auf dem Are­al des ehe­ma­li­gen Süd­bahn­hofs in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Nah­erho­lungs­ge­biet Dut­zend­teich und zur Nürn­berg­Mes­se der Grund­stein für den „Cube One“ gelegt. Er ist das ers­te Gebäu­de des Cam­pus der neu­en Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Nürn­berg (UTN), die am 1. Janu­ar 2021 gegrün­det wur­de. Den Zuschlag für das fort­schritt­li­che Pro­jekt hat die Gustav Epple Bau­un­ter­neh­mung GmbH bekom­men. „Wir freu­en uns ein solch inter­es­san­tes Pro­jekt umset­zen zu dür­fen. Es ist nicht nur die ers­te Grün­dung einer neu­en Uni­ver­si­tät seit Jahr­zehn­ten in Deutsch­land, das Pro­jekt setzt auch neue Maß­stä­be hin­sicht­lich Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­neu­tra­li­tät“, so Götz Ellin­ger, Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der Gustav Epple Bau­un­ter­neh­mung GmbH. Mit der fei­er­li­chen Grund­stein­le­gung Mit­te Novem­ber ist der Start­schuss für die Bau­ar­bei­ten gefal­len. Bis Anfang 2024 soll das Gebäu­de bezo­gen werden.

Fei­er­lich­kei­ten mit popu­lä­ren Gäs­ten
Zu den Fei­er­lich­kei­ten waren bekann­te Gäs­te gela­den: Außer dem Baye­ri­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder waren auch der Baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter für Wis­sen­schaft und Kunst Mar­kus Blu­me, der Baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter für Woh­nen, Bau und Ver­kehr Chris­ti­an Bern­rei­ter und der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Nürn­berg Mar­cus König vor Ort. Bereichs­lei­ter des Hoch­schul­bau am Staat­li­chen Bau­amt Erlan­gen-Nürn­berg Micha­el Lueb und Grün­dungs­prä­si­dent Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Jür­gen Prö­mel nah­men eben­falls teil und hiel­ten Reden. Anschlie­ßend leg­ten die Her­ren jeweils einen Gegen­stand in eine Zeit­kap­sel – dar­un­ter bei­spiels­wei­se Fotos des unbe­bau­ten Gelän­des und ein 3D-Modell des „Cube One“. Nach­dem die Kar­tu­sche ver­senkt und der Grund­stein gelegt wur­de, lie­ßen die Gäs­te die Fei­er­lich­kei­ten bei guter Musik und einem gemein­sa­men Essen ausklingen.

Beson­de­re Archi­tek­tur und nach­hal­ti­ge Bau­wei­se
Das Archi­tek­tur­bü­ro „a+r Archi­tek­ten“ aus Stutt­gart hat den „Cube One“ geplant. Dabei war den Archi­tek­ten beson­ders wich­tig, dass sich das Gebäu­de naht­los in sei­ne Umge­bung ein­fügt – die natür­li­chen Bau­stof­fe und die auf der Süd- und Ost­sei­te begrün­ten Fas­sa­den ste­hen im Ein­klang zur umlie­gen­den Natur. Der „Cube One“ steht ganz im Zei­chen der Nach­hal­tig­keit: Alle wesent­li­chen Bau­tei­le sind in Holz­bau­wei­se geplant, die mas­si­ven Kern­bau­tei­le dage­gen wer­den mit res­sour­cen­scho­nen­dem Recy­cling-Beton aus­ge­führt. „Die Bau­bran­che zählt zu den größ­ten CO2-Pro­du­zen­ten. Umso wich­ti­ger ist es, dass wir auf nach­hal­ti­ge Bau­me­tho­den set­zen. Beim ‚Cube One‘ arbei­ten wir zu gro­ßen Tei­len mit Holz – einem natür­li­chen, nach­wach­sen­den Roh­stoff“, sagt Jörg Lan­den­ber­ger, ver­ant­wort­li­cher tech­ni­scher Lei­ter bei Gustav Epple.

Ers­ter kli­ma­neu­tra­ler Cam­pus in Deutsch­land
Der neue Cam­pus der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Nürn­berg soll der ers­te kli­ma­neu­tra­le Cam­pus in Deutsch­land wer­den. Durch die Bau­wei­se hat das Gebäu­de einen sehr gerin­gen Ener­gie­be­darf und erfüllt den Pas­siv­h­aus­stan­dard. Der gesam­te Wär­me- und Käl­te­be­darf der Uni­ver­si­tät soll kom­plett aus rege­ne­ra­ti­ven Ener­gien und vor allem aus Wär­me­pum­pen gedeckt wer­den. Außer­dem wird auf dem Dach eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge zur Ener­gie­ver­sor­gung instal­liert. Künf­tig wer­den auf dem rund 37 Hekt­ar gro­ßen Are­al rund 6.000 Stu­die­ren­de sowie 240 Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren stu­die­ren, leh­ren und forschen.

Die­se Pres­se­infor­ma­ti­on samt Bil­dern fin­den Sie auch unter www.cc-stuttgart.de/gustav-epple

Über die Gustav Epple Bau­un­ter­neh­mung GmbH

Die Gustav Epple Bau­un­ter­neh­mung, 1909 als klei­ne Zim­me­rei gegrün­det, kann mitt­ler­wei­le auf eine über 100-jäh­ri­ge Tra­di­ti­on zurück­bli­cken. Das Unter­neh­men mit Haupt­sitz in Stutt­gart ist als Gene­ral­un­ter­neh­mer mit rund 180 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern stär­ker denn je am Markt prä­sent – erst recht seit dem Gene­ra­ti­ons­wech­sel an der Unter­neh­mens­spit­ze im Jahr 2015.

Erklär­ter Anspruch von Gustav Epple ist es, Bau­en als nach­hal­ti­ge Inves­ti­ti­on in die Zukunft und die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben­be­rei­che unse­rer moder­nen Gesell­schaft zu sehen. Genau dar­auf zielt auch die Phi­lo­so­phie des „Anders.Bauen.“ ab. Dahin­ter steckt der Leit­ge­dan­ke, durch klar defi­nier­te und wert­schöp­fend inein­an­der­grei­fen­de Pro­zes­se dafür zu sor­gen, dass Immo­bi­li­en­pro­jek­te kos­ten­op­ti­miert und ter­min­ge­recht rea­li­siert wer­den. Von der Idee über die Pla­nung und Aus­füh­rung bis zur schlüs­sel­fer­ti­gen Über­ga­be. Egal, ob öffent­li­che Gebäu­de, Schu­len, Krankenhäuser,

 

Medi­en­zen­tren, Industrie‑, Logis­tik- und Büro­ge­bäu­de, Hotels oder Woh­nungs­bau. Bau­en als nach­hal­ti­ge Inves­ti­ti­on bedeu­tet auch, Gebäu­de oder Ein­rich­tun­gen zu schüt­zen, zu erhal­ten und zu sanie­ren. Der Unter­neh­mens­be­reich „Bau­werks­er­hal­tung“ umfasst zu die­sem Zweck alle Akti­vi­tä­ten der Neu­ge­stal­tung sowie den Umbau von Büro­flä­chen und Bestandsgebäuden. 

Mehr Infor­ma­tio­nen auf www.gustav-epple.de

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